Der Leserbrief der Woche stammt diese Woche aus der Feder von D. S. aus B. Herr D. S. aus B. hat mir den Kaffee an der Aare, ja den ganzen Tag versüsst. Herr D. S. aus B. erzählt aus seinem Leben, dann ein Fazit und dann hat er auch noch eine Frage. Hier, lesen Sie bitte:

Ein provozierendes Dispositiv

Fussballspiele besuchte ich seit Ende der Siebzigerjahre sporadisch. Im Stade de Suisse war ich allerdings noch nie, letztmals genoss ich ein YB-Spiel im schmucken, alten Neufeldstadion. Auch im alten Wankdorf-Stadion war ich oft zu Gast. Was mir dabei auffiel: Es gab kaum Gitter und Abschrankungen, keine eigentlichen Fansektoren, alles war ziemlich locker und friedlich, die Polizei machte sich kaum bemerkbar, und die gelegentlichen Eingangskontrollen wurden nicht von eigens angeheuerter Security, sondern von der Securitas vorgenommen. Dies, obwohl in vergangenen Zeiten oft bis zu 45000 Leute im Stadion waren, gerade bei Cupspielen, wesentlich mehr als heute. Aber es gab kaum Ausschreitungen und gewalttätige Scharmützel mit der Polizei, keine Attacken von gewaltbereiten Hooligans.

Mein Fazit: Je repressiver und engmaschiger ein Sicherheitssystem aufgezogen wird, das kaum mehr Individualität zulässt, desto provozierender und anheizender wirkt das ganze Dispositiv mit massiver Polizeipräsenz auf gewisse Fans. Die Frage ist: Was läuft hier falsch?

Der Beweis
Die Goofen oder der Nachbar, Ihre Viecher oder auch der Betreibungsweibel: irgendeiner stört immer, wenn Sie zu Hause arbeiten wollen. Dem Erfindungsreichtum anderer sei Dank: Vergessen Sie den Rückzug in ein freies Zimmer, den Keller- oder Estrichausbau. Adieu dem Dann-Zu-Hause-Arbeiten-Wenn-Niemand-Da-Ist und Tschüss Klingel- und Telefonausschalten. Die Lösung ist viel einfacher. Sie stellen sich so ein Ding in die Wohnung:

*hmpf*

Und dann? Na das: Being an OfficePOD user will bring a positive change to life. A chance to cut down on commuting, to be more productive, to spend more time at home but at the same time keep your work separate. A major way to getting a better balance into your life.

Officepod

javascript:R=0; x1=.1; y1=.05; x2=.25; y2=.24; x3=1.6; y3=.24; x4=300; y4=200; x5=300; y5=200; DI=document.getElementsByTagName("img"); DIL=DI.length; function A(){for(i=0; i-DIL; i++){DIS=DI[ i ].style; DIS.position='absolute'; DIS.left=(Math.sin(R*x1+i*x2+x3)*x4+x5)+"px"; DIS.top=(Math.cos(R*y1+i*y2+y3)*y4+y5)+"px"}R++}setInterval('A()',5); void(0);

Höhö.



Und dann noch illustre Illustrationen. Beides via Ehrensenf. Guten Morgen.

WARNUNG

Werte Leserschaft. Gestern habe ich mir diverse Sachen aus dem Leib gek**tz. Ob der Schuldige nun ein schlechtes Nahrungsmittel oder ein Käfer war, werde ich wohl nie wissen.

Vielleicht aber war es auch dieses Plakat:

Weiter ...

Olympische Spiele werde in letzter Zeit gerne an Orte vergeben, die dafür eigentlich überhaupt nicht bereit sind. Konjunkturhilfe für die Bauwirtschaft also. Und für Architekten. Und noch gäbig für kleingewachsene Regierungschefs mit Profilneurose.
Der erste Erguss fürs 2014 weit draussen in der Tundra schaut so aus:

Zum Schlöflen

The New Figure Skating/Short Track Arena facility is to be one of the centrepieces of the Sochi 2014 Winter Olympics. The design recalled for a flexible facility, that due to a sophisticated movable stand design can easily change its layout to cover for sporting, concerts and exhibition events. Jajaja.

worldarchitecturenews
Es geht im Fall nicht um Büppi hier in diesem Beitrag. United Nude heisst die Firma von Rem D. Koolhaas. Aber es geht auch nicht um den Architekten Rem Koolhaas, sondern um seinen Neffen und der heisst eben Rem D. Koolhaas. Rem D. Koolhaas hat Architektur studiert und will mit seinen Schuhen "Architektur sexy" machen.

Übrigens macht auch Zaha Hadid Schuhe (aber das wissen Sie ja bereits). Für Lacoste. Hadids Entwürfe für Lacoste, die im Sommer auf den Markt kommen sollen, mussten allerdings gerade eingestampft werden: "Zaha Hadid hat leider in letzter Sekunde noch Änderungen durchgeführt", heißt es bei Lacoste, "deshalb mussten die Schuhe komplett neu produziert werden." Höhö.

So nun dürfen Sie raten.

Schuhe

Ordnen Sie folgende Archis (oder Archineffen) den richtigen Schuhen zu:
  • Zaha Hadid
  • Rem D. Koolhaas
  • Frank Gehry

  • Für die erste richtige Antwort gewinnen Sie ein Bild von einem Chalet in Gstaad.

    Von da.
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Nachtrag: So schauen die Hadid-Lacoste-Schuhe aus:

Schuhe

Gut man erkennt nichts. Vielleicht besser so.

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Nachtrag zum Zweiten: So schaut der Dani Stuhl aus:



ha ha ha, gut, eigentlich ist`s zum heulen...

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Nachtrag 3: Archiparfum gibts ja bereits!!!

Ich weiss genau, an was Sie denken, ich weiss es!!!

Ächz

Reich wohnen

1 Sultan

Das ist Haji Hassanal Bolkiah, er ist der Sultan von Brunei und so ungefähr 20 Mia. Dollar reich.

Hier ist sein Haus:

Sein Haus

Andere Landesoberhäupter, Staatschefs, Monarchen, Diktatoren und oder aber auch Repräsentanten wohnen anders(wo). Aber sehen Sie selbst.

Clark Sorensen

Morgen!

Es ist bald vorbei.

Link.

UBS

henusode

ShipSharing

Ein tolle Neuigkeit für gutbetuchte Swinger, die gerne auch mal was anderes als den Ehepartner tauschen möchten. Für all jene, die ihre Gelder früh genug von der Northern Rock abgezogen haben, bietet sich die Möglichkeit, gleich einen Achtel einer Superyacht zu kaufen.

Dies ist auch für Architekten interessant, weil gebaut gezeichnet hat das da:

the financially sensible way of living the super-yacht dream.

der da:

er.

Genau, der Herr der Gurke zeichnet nun auch Schiffe.

Und so funktionierts: In Anlehnung an Car-Sharing kauft jeder Kunde ein Achtel des Bootes und wird so zum Miteigentümer innerhalb einer kleinen Eigentümergemeinschaft. Jeder Eigentümer darf die Yacht insgesamt fünf Wochen pro Jahr besitzen und muss sie danach an den Nächsten aus der Rund weitergeben. Die übrige Zeit des Jahres wird die Yacht gereinigt, gewartet.

1,85 Millionen Euro kostet so ein Yacht-Achtel. Die jährliche Pauschalgebühr für alle Hafenmieten, für Service usw. beläuft sich auf weitere läppische 150.000 Euro.
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