Anja Plaschg, geboren am 5. April 1990 in
Gnas, einem 1.901-Seelen-Dorf in der Südoststeiermarkt, als Musikerin auch bekannt unter dem Projektnamen
Soap&Skin.
Die junge Frau ist eine
schöne, düstere Elfe. Aufgewachsen auf dem elterlichen Hof, einem
Schweinemastbetrieb, war sie die
Emily the strange im Dorf und begann schon als Kind,
Klavier zu spielen.
Im Alter von vierzehn Jahren begann sie mit
Geige und beschäftigte sich gleichzeitig mit
elektronischer Musik. In Graz besuchte sie die Höhere Technische Bundeslehranstalt für Grafik und brach diese nach zwei Jahren ab.
Sie zog nach
Wien und begann dort ein
Kunststudium an der Akademie der bildenden Künste, das sie ebenfalls nach zwei Jahren vorzeitig beendete.
Der
KulturSPIEGEL nannte sie eine «dunkle Prinzessin». Im Gespräch mit Journalisten
schweigt sie vielsagend und blickt staunend ins Leere. Sie wirkt klug, bewegt sich grazil, scheint unfassbar.
Im März dieses Jahres erschien ihr erstes Album
Lovetune for Vacuum. Als
«Kammerpop und Elektropunk» beschreibt es die
Badische Zeitung. Und das schafft sie mit Klavier, Laptop und ihrer Stimme: traurig, berührend, gewaltig. Sie
wispert verzweifelt und schreit zornig. Etwa in
Spiracle (Live auf Kampnagel Hamburg).
Irgendwie ist Anja Plaschg
nicht von dieser Welt. Welch grosses Glück.