RGB

Fabian Nehne (DE) und Martin Meier (CH) haben da eine schöne Lampe gemacht.

Mischlicht RGB

Und dann musste das Ding unbedingt noch beschrieben werden... Tja, da müssen Sie auch durch. Atmen Sie ein paar Mal tief ein und dann einfach schnell durchlesen die eklige Wortwichserei:

Die Hängelampe mischlichtRGB ist eine konsequente Umsetzung der „additiven Farbmischung“ in ihrer naheliegenden Form: über das formalästhetische Zitat der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau und deren Mischung zu Weiß wird das sogenannte „Farbmodell des Lichts“ als Mittel eingesetzt, um einer Lampe eine naheliegende doch noch nie dagewesene Gestalt zu geben.
Der deutsche Designer Fabian Nehne und Martin Meier aus der Schweiz konzipierten die Lampe mischlichtRGB nach dem RGB-Modell und gestalteten so ganz selbstbewusst ein Objekt, das dezent Aufmerksamkeit auf sich zieht, ohne sich im Raum
aufzudrängen. Die Verwendung der Primärfarben in der systematischen Anordnung auf der getönten Acrylglasscheibe und der Fortführung dergleichen in der übereinstimmenden Farbigkeit der drei Kabel zur Decke hin macht mischlichtRGB glaubwürdig.
Die Reduktion des Licht-Korpus auf die weiße matte Form der drei ineinandergeschnittenen sich verjüngenden Kunststoff-Zylinder stellt eine gelungene Brücke zwischen der Kabel und der Schirmöffnung.
Die einfach gehaltene runde Abchlußplatte an der Decke cachiert gekonnt die elektrischen Anschlüsse, die über eine ebenso speziell für die Lampe gestalteten Schalter angesteuert werden.


Äiäiäi

aquanale 2009

Höhepunkt der diesjährigen aquanale, der internationalen Fachmesse für Sauna, Pool, Ambiente in Köln (und damit der Pflichttermin der Schwimmbad-, Sauna- und Wellness-Branche) ist ganz klar das Geberit AquaClean 8000plus.

Öffentliche Sitzung möglich

Und tatsächlich: Das Geberit AquaClean 8000plus verspricht schließlich dem Benutzer ein wohligste Wohlfühlerlebnis. Die pulsierende Massagefunktion belebt und erfrischt. Und bis zu vier Benutzerprofile lassen sich dazu abspeichern. Aber nicht nur das Spitzenmodell verblüfft mit High-Tech. Bereits das Geberit AquaClean 5000plus bietet zusätzlich die Massage- und Ladydusche, einen Föhn und eine Fernbedienung.


"Wir haben in den vergangenen Jahren in vielen Gesprächen mit unseren Kundinnen und Kunden festgestellt, dass das Bedürfnis nach Entspannung, Komfort und Wohlbefinden immer stärker wird (...) dazu gehört auch eine Toilette, die natürlich, schonend und wohltuend mit Wasser reinigt", so Albert Baehny, CEO von Geberit.

Staunen
They say the day is ending
Lets watch the sun go down
And plan a holiday for two
For All Eternity
We will ride a cloud so you can see
The world i created just for you


Jeder kannte Ihn, keiner verstand Ihn und trotzdem bin ich mir sicher, jeder, ob man Ihn mochte oder nicht, hat "seinen" Michael Jackson favourite. Und das sagt doch schon alles....

R.I.P. Michael Jackson.


Hier ist mein ganz persönlicher Favorit seines Schaffens.


Put on your Disco Boots, los!!

chile

Das Hotel ist im Auftrag der Europäischen Organisation für astronomische Forschung in der Acatamawüste zu Chile erstellt worden. Von Auer+ Weber Architekten zu München.Warum?

Dort steht das very large Telescope und weil trocken und hoch gelegen ( 2600 M.ü.m), lässt sich prima Sterne gucken. So ein Wissenschaftler führt natürlich ein hartes Leben, so alleine in der Wüste und darum muss er sich auch erholen können. Im Wellnessbereich des Hotels.

wellness

Aber, fragt sich der geneigte Leser: Was hat das mit James Bond zu tun?

Die Auflösung liefert die BZ von heute. Ian Fleming, der Schöpfer von 007 hasste "moderne" Architektur. Darum wohnen alle Bond-Bösewichte in schnittigen, modernen, Sichtbetonglasloftig-Häusern. Anscheinend wurde in Flemings Nachbarschaft (Viktorianisch) ein altes Haus abgerissen und so was neues, modernes, errichtet. Von einem gewissen, sie haben es erraten, Erno Goldfinger. Tolle Geschichte wie ich finde. Hier nachzulesen.

Und, ach ja: Dieses hier erwähnte Hotel wird im neusten Bond Streifen eingeäschert. Schade eigentlich.

Herr Kaufmann



Weil das Foti so schön ist.
Hier mehr Bilder vom 1946 erstellt und 2002 zerstörten Gebäude von Richard Neutra in Palm Springs.
Alles klar? Mir auch nicht.

Das ist ein Algorithmus zum lösen des famösen Rubiks-Cube. Gefunden auf Youtube, resp. der Best of 2007 Awards Seite. Der Nerd im Film erklärt, gaaanz einfach natürlich, die Lösung zu dem Scheissding, dass mich in meiner Jugend zum Wahnsinn trieb. Sehenswert.





Auf Wiedersehen.
Digitale Ornamentik

Weingut Gantenbein in Fläsch von Bearth & Deplazes, Fassade in Zusammenarbeit mit Gramazio & Kohler.

Aktuell im Werk, Bauen und Wohnen, Zeitschrift für Architektur und Städtebau, 10 x im Jahr aktuell, kritisch, informativ.



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Schlafzimmerboudoir für Monte Carlo

Installation, 1913.




Weiter ...

Das ist ein Tisch: der E.1027. Sein Name ist ein Zahlenspiel. Er fügt zur persönlichen Identifikation der Autoren deren Initiale des Namens über einen Zahlenschlüssel des Alphabets zusammen: E= Eileen, 10= Jean, 2= Badovici, 7= Gray. Badovici? Hier.

Der E 1027 (ca. 1927) ist noch heute einer der meistkopierten Entwürfe der klassischen Moderne.

 

Kopiert? Genau:


Das Michelin-Männchen (Bibendum, oder kurz Bib) ist die Werbefigur des französischen Reifenherstellers Michelin.

Seit 1891 erstmals ein Michelin Reifen auf ein Fahrrad montiert wurde, gehören Bibendum, das Radfahren und später der Motorsport in Frankreich untrennbar zusammen. "Nunc est bibendum! Auf ihr Wohl!" sagt das Michelin-Männchen auf einem der ersten Plakat und hält einen Pokal mit Scherben und Nägeln in der Hand.



Lustig, dass Eileen Gray 1929 ausgerechnet das Symbol einer durch und durch männlichen Domäne (Brumm!) als Inspirationsquelle nutzte. Als Eileen Gray den "Bibendum" entwarf, war sie bereits eine etablierte und erfolgreiche Designerin. Fast dreissig Jahre lebte sie schon in Paris, wo sie lange dem innersten Gestalter-Zirkel des Art-Deco angehörte. Die Einflüsse der holländischen Avantgarde und des Bauhauses liessen sie aber dann in den 20er Jahren neue Wege beschreiten. Wie sie nun gerade auf die berühmte Werbefigur des Reifenherstellers Michelin kam, lässt sich nur mit ihrem gestalterischen Eigensinn erklären, dem immer auch ein Löffelchen augenzwinkernder Humor beigemischt war. Denn Bibendum, das mopsige Reifenmännchen, war und ist ein Frankreich so etwas, wie ein Nationalheiligtum.


(Bild: http://www.classicon.com/ --> Kaufen Sie deren supi Produkte. Sofort. Alle!)

Mehr dazu.
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