michelle schweizer in deutschland

Aus der Schweiz hört man regelmässig von Bedenken gegenüber den vielen Deutschen, die mittlerweile im Alpenparadies leben. Was jedoch viel mehr Angst machen müsste, sind die Schweizer Journalisten, die immer wieder in deutschen Medien zu Wort kommen. Anfänglich konnte man noch einigermassen stolz darüber sein. Als Roger de Weck 1997 zum Chefredakteur der Zeit ernannt wurde, konnte man dies durchaus als Auszeichnung für den Schweizer Journalismus ansehen. Auch die Ernennung von Roger Schawinski zum Chef von Sat1 war ziemlich bemerkenswert. Ein Schweizer an der Spitze einer privaten, deutschen TV-Anstalt, das erfüllte patriotische Eidgenossen, auch wenn sie das Zürcher Grossmaul nicht mochten, heimlich mit Stolz. Ebenso die Tatsache, dass die Deutschen ihre Wetterprognose seit Jahren von Jörg Kachelmann vorgelesen erhielten, wurde in der Schweiz gern gesehen. Doch spätestens als Roger Köppel Chefredakteur der Welt wurde kam die Wende. Anna Maier moderierte eine nervige Tanzsendung und Tamara Sedmak überzeugte mehr mit ihren schlanken Waden als mit kompetenten Aussagen zur allgemeinen Wetterlage. Ebenso verhält es sich mit Michelle Hunziker. Sie repräsentiert die schöne Schweiz, die nicht gerade mit tiefgründigem Inhalt überzeugen kann. Doch immerhin ist sich dies die schöne Ostermundigerin bewusst und will gar nicht erst mit klugen Aussagen auffallen. Auch würde sie sich nie als Journalistin bezeichnen. Anders verhält es sich bei den aktuell nervigsten Schweizern, die in deutschen Medien zu Wort kommen. Sie schreiben nämlich nicht in irgendeinem deutschen Medium, sondern in einem meiner Lieblingspresseerzeugnis, dem Magazin der Süddeutschen Zeitung. Das macht die Sache umso schlimmer für mich. Begonnen hat es vor einigen Monaten. Ich sass an einem Freitagmorgen in der U-Bahn und las genüsslich das druckfrische SZ-Magazin. Es muss im Sommer gewesen sein. Ich erinnere mich, dass mir ziemlich warm war. Ich las einen Text über die Kleider von Michelle Obama. Ich hatte noch selten so einen lästigen Text im SZ-Magazin gelesen. Als ich den Namen der Autorin sah, traf mich fast der Schlag. Das durfte nicht wahr sein. Die lästigste aller Schreiberlinge schreibt für das SZ-Magazin. Michele Roten. Diese kleine, nervige Blondine, deren langweiligen Kolumnen im Tagi-Magazin schon höchst überflüssig waren. Frau Roten, die ein Austauschsemester in Berlin gemacht hatte und deswegen in einer Diskussionssendung im Schweizer Fernsehen als Expertin für das Verhältnis Schweiz-Deutschland aufgetreten durfte. Dabei nur mit doofen und unüberlegten Kommentare aufgefallen ist und jegliche Klischees über Deutsche vorgetragen hatte. Unglaublich. Immerhin darf das Fräulein nur alle vier Wochen im SZ-Magazin schreiben. Letzte Woche traf mich dann abermals der Schlag, als ich einen Beitrag über das Tessin las. Geschrieben von….Walter de Gregorio. Dem Blick- und Weltwoche-Chefreportertalent. Diese Woche habe ich mir das SZ-Magazin aus Protest nicht gekauft. In Zukunft werde ich bei jedem Text zuerst nachschauen, wer ihn geschrieben hat, bevor ich ihn lese. Denn wenn es so weiter geht, schreibt schon bald Toni Brunner in meinem Leibblatt.

glühen
Da die EU den Verkauf von herkömmlichen Glühbirnen mit einer Leistung von mehr als 60 Watt verboten hat, verkauft sie ein Ingenieur aus Essen nun als Kleinstheizung. Eigentlich eine gute Idee, denn so hat sie einen erstklassigen Wirkungsgrad von 95 Prozent.
Hier.
Und Hier.

Wenn Sie mal ein Büro grad nicht dem gängigen Klischee entsprechend kennen lernen möchten, mit Sachen, die wo nicht so alltäglich sind, aber auch nicht hadidig, dann: NIO Architecten.

Für dieses scheussliche Teil gabs, aus welchen Gründen auch immer, eine Nominierung für den Dutch Design Award.

Brücke


fastcodesign
Alain Delon

“Between shooting two men six feet away and hitting a target at 100 feet there’s a certain difference. It’s the difference between an amateur and a professional.”

Le cercle rouge (1970)

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Triple Feature!!
Bardot
“There’s nothing like the movies. Usually, when you see women, they’re dressed. But put them in a movie, and you see their backsides.”

Le mépris (1963)



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Bronson
“The last man who told me that … is buried out there.”

Once Upon a Time in the West (1968)



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I went to university with him in switzerland, calm friendly funny and very very intelligent young man. If anything will change for good in North Korea anytime soon it's because of him.
Posted by Klaas October 13, 2010 12:33 PM


aha uni, die hatten sicherlich eine supi WG hier...



bigpicture
Wie haben es andere Länder so mit dem Frieden eigentlich?

Peace

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Volkes Wille

Den heutigen Leserbrief finden Sie im "Bund", geschrieben hat ihn der T. V-T. aus L.
T. V-T. aus L.? Genau der.

Parteien gehorchen nicht

A place between

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Robert Pallesen (»Photography | »A place between)
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