Osama und Obama

66 Schilder

Under siege

Leningrad, also St. Peterburg wurde vom 9. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 von den Nazis belagert.

Der Photograph Sergei Larenkov hat ein wenig gephotoshoppt und zeigt Eindrücke aus dieser Zeit kombiniert mit dem Strassenbild wie es heute ausschaut.

Nicht real.

Ursprünglich von hier, heute aber überall in jedem Blog.
Professor Roland Ostertag, ehemaliger Präsident der Bundesarchitektenkammer gibt den Tarif durch.

In den Stuttgarter Nachrichten vergleicht er die heutigen Architekten mit einem Autofahrer, der nur den Rückspiegel kennt und heute notwendige Anforderungen nicht wahrnimmt. Er verwendet uh viele Autometaphern, aber die erspare ich Ihnen hier zumeist.
Oster Tag Ostertag schreibt, dass der Grossteil der Architekten das Berufsbild der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft übertragen will. Egal ob es dabei um die Regelwerke und Normen, die Honorarordnung oder die Studienpläne und Lehrangebote der Hochschulen geht. Laut dem ehemaligen Präsident der Bundesarchitektenkammer machen sich die Wenigsten Gedanken über die wachsende Erdbevölkerung, die Bevölkerungszunahme in den Städten und das teure und stark reglementierte Bauen, wie es in Deutschland praktiziert wird. Ebenso würden die Architekten nicht wahrnehmen, dass nur noch rund ein Viertel der Gebäude in Europa und nur fünf Prozent der Bauten weltweit von Architekten geplant werden. Und:

So winken die Architekten sehnsüchtig hinüber zu Bauherren, zu Kunden, zu Nutzern, zu Bewohnern, versuchen Kontakt zu bekommen, Aufträge. Doch sie erleben zunehmend schmerzhaft, dass viele die Existenz, das Selbstverständnis und die beruflich-gesellschaftlichen Ansprüche der Architekten anzweifeln, belächeln oder gar achtlos an ihnen vorbeifahren.

Stuttgarter Nachrichten

Und zum Schluss noch etwas Härziges für die Quote:

Bryggeparken



Installation at Tempo Skien, Skien, Norway - Kasper Sonne(PDF)
Gary Chang wohnt in einer 32 m2 Wohnung, was ungefähr der durchschnittlichen Grösse einer Toilette in der Schweiz entspricht. Mit ein paar klugen Ideen kreiert er aus der Winzwohnung 24 verschiedene Layouts.

In Mr. Chang’s solution, a kind of human-size briefcase, everything can be folded away so that the space feels expansive, like a yoga studio.

The wall units, which are suspended from steel tracks bolted into the ceiling, seem to float an inch above the reflective black granite floor. As they are shifted around, the apartment becomes all manner of spaces — kitchen, library, laundry room, dressing room, a lounge with a hammock, an enclosed dining area and a wet bar.
Klug.

Klein

New York Times
Ziel des Semantischen Webs ist es, die Bedeutung von Informationen für Computer verwertbar zu machen. Informationen sollen dadurch nicht nur von Menschen verstanden werden können, sondern auch von Maschinen interpretiert und weiterverarbeitet werden können. Informationen sollen maschinell ausgelesen werden können, beispielsweise der Sachverhalt: dies ist ein Vorname, ein Nachname, ein Autor, ein Buchtitel, der Name einer Stadt oder eines Unternehmens. (sagt Wiki).

Bevor es soweit ist, schauen wir uns ein paar richtig schöne Computer an. Nix mit Chichidesign, sondern mit Architektur und so.

ENIAC
ENIAC

Z1 (vom Konrad Zuse)
Z1

Danke an die Seite wo nach hiesigen Verhältnissen wohl Milchkafi heissen würde.
Simon Hoegsberg lebt in Kopenhagen und ist dort Fotograf. Im Sommer 2007 hat er in Berlin fotografiert und daraus eine 100m lange Fotografie gebastelt. Den Titel der Arbeit verstehe ich nicht.

Hier heute nichts.


Alles.
So würden Sie ausschauen, die Windräder. Der Energieerzeuger Meridian plant einen riesigen 92 km² großen Windpark: die Hayes Windfarm. 176 Windräder die je eine Höhe von 160 m haben, sollen im nordwestlichen Bereich der Lammermoor Range entstehen (das ist irgendwo in Neuseeland, Sie müssen halt mal nachschauen).

Besonders bei Peperoni: immer Bio!

Naturschützer sind extrem in der Klemme, weil eigentlich finden sie Windräder ja voll in Ordnung, andererseits schaut die Umgebung dann nach dem Bau halt doch ein wenig anders aus. Dilemma. Dilemma auch im Bio-Hallerladen in der Länggasse übrigens. Falls Sie es schaffen, dort bedient zu werden, verpackt Ihnen das Personal den Einkauf in eine Plastiktüte: "Ist drum stabiler."

Hier ein sehr aktueller Bericht drüber.

Das Himmelsdorf

Im Moment arbeiten sie ganz oben. Eigentlich dürfen Arbeiter den Lastaufzug (wacklige Plattform, welche in einem gelben Stahlgerüst an der äusseren Hauswand angebracht war) nicht benutzen, weil er für Schubkarren und Baumaterial und solchen Kram reserviert ist, aber der Aufstieg ist beschwerlich, dreissig Stockwerke, und zum Teil ist er auch schwierig. Deshalb bleiben viele Leute, die in den oberen Stockwerken arbeiten, gleich oben. Sie essen, arbeiten und schlafen da. Sie haben sogar Nutztiere und Kochgelegenheiten, alles, was sie brauchen. Ziegen für Milch, Hühner für Eier- und was fehlt, wird ihnen hochgeschickt. Es ist so was wie das Basislager der Bergsteiger, die den Mount Everest besteigen.




Weiter ...

Industrial Design. Immer irgendwie präsent. Alle Gebrauchsobjekte unseres Alltags werden schlussendlich von jemandem Entworfen. Von de Kaffeetasse "Älmhult" in der Ikea bis hin zu den Sauteuren Sitzgelegenheiten aus Italien.

Der Filmemacher Gary Huswit spürte den Leuten nach, die unseren Alltag prägen. Von Jonathan Ive (Apfel) , Chris Bangle (BMW) und vielen mehr. Der Trailer ist vielversprechend und macht Lust auf mehr.






Die Musik übrigens finde ich auch noch so gut.
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